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Motordrehzahl-Rechner

Berechne synchrone Drehzahl und reale Motordrehzahl aus Frequenz, Polzahl und Schlupf.

ElektrotechnikDrehzahlAsynchronmotorFrequenzumrichterRPM

Rechner

Motordrehzahl berechnen

Für Asynchronmotoren: Synchrondrehzahl, Rotordrehzahl und Schlupf aus den elektrischen Motordaten bestimmen.

Berechnungsart für die Motordrehzahl
Hz

Netz- oder Umrichterfrequenz. Der Wert muss größer als 0 Hz sein.

Gesamte magnetische Polzahl, nicht Polpaarzahl. Zulässig sind positive gerade Zahlen.

%

Positiv im Motorbetrieb, 0 % bei Synchronlauf, negativ im Generatorbetrieb und 100 % im Stillstand.

nₛ = 120 × f / P; n = nₛ × (1 − s)

P ist die Polzahl; der Schlupf s wird in der Formel als Dezimalzahl eingesetzt.

Rotordrehzahl n: 1 470 rpm

Ergebnisse

Synchrondrehzahl nₛ

1 500 rpm

Rotordrehzahl n

1 470 rpm

Schlupf s

2 %

Schlupffrequenz

1 Hz

Winkelgeschwindigkeit

153,94 rad/s

Betriebszustand

Motorbetrieb

Die reale Drehzahl ist eine theoretische Berechnung für Asynchronmotoren. Last, Regelung und Motordaten können den Messwert beeinflussen.

Formeln und Berechnungsweg

Die synchrone Drehzahl ergibt sich aus Netz- oder Umrichterfrequenz und Polzahl. Bei einem Asynchronmotor liegt die Rotordrehzahl im Motorbetrieb wegen des Schlupfs darunter.

Synchrondrehzahl: nₛ = 120 × f / P (P = Anzahl der Pole)

Rotordrehzahl: n = nₛ × (1 − s)

Schlupf: s = (nₛ − n) / nₛ · Rotorfrequenz: f₂ = s × f

Annahmen und Grenzen

  • Die Polzahl ist die Gesamtzahl der Pole und immer gerade; Polpaarzahl p = P/2.
  • Negativer Schlupf kennzeichnet Generatorbetrieb, 0 % Synchronlauf und 100 % Stillstand.
  • Die Lastdrehzahlformel gilt für Asynchronmaschinen. Synchron- und Permanentmagnetmotoren folgen im stationären Betrieb der Synchrondrehzahl.
  • Umrichter-Sollfrequenz, Schlupfkompensation und reale mechanische Drehzahl können voneinander abweichen.

Technische Quellen

Formeln und Konventionen wurden mit diesen Primär- und Herstellerquellen abgeglichen.