Stillstand ohne Kontext
Der Produktionsstopp ist erfasst. Die Zustände und Signaländerungen davor sind jedoch nicht mehr gemeinsam abrufbar.
PlantWatch rekonstruiert, welche Maschinenzustände, Warnungen und Prozesswerte sich vor einem Produktionsstopp verändert haben. So wird aus einem einzelnen Stillstandszeitpunkt eine nachvollziehbare Ereignisfolge.
PlantWatch wird üblicherweise als Monitoring-Schicht angebunden. Die konkrete technische Ausführung wird anhand der vorhandenen Steuerungen und Schnittstellen geprüft.
Der Stillstand ist sichtbar. Der Auslöser oft nicht.
Viele Systeme dokumentieren, wann eine Anlage gestoppt wurde. Für die technische Untersuchung fehlt jedoch häufig der Zusammenhang: Welche Last stieg an? Welches Signal fiel aus? Welche Verriegelung wurde aktiv? Und in welcher Reihenfolge geschah das?
Ein konventionelles Stillstandsprotokoll erfasst, wann die Produktion stoppte und wie lange der Stillstand dauerte. PlantWatch zeigt zusätzlich, welche relevanten Signale und Maschinenzustände sich davor veränderten und in welcher Reihenfolge.
Der Produktionsstopp ist erfasst. Die Zustände und Signaländerungen davor sind jedoch nicht mehr gemeinsam abrufbar.
Alarme stehen im HMI, Prozesswerte in der SPS und zusätzliche Hinweise in Schichtprotokollen oder Tabellen.
Bei jedem ähnlichen Stopp beginnt die Rekonstruktion erneut – häufig mit unvollständigen Daten und aus dem Gedächtnis.
Ein Stillstand. Acht Sekunden Vorgeschichte.
PlantWatch ordnet relevante Zustandsänderungen zeitlich an. Dadurch lässt sich prüfen, was unmittelbar vor dem Stopp geschah und welche Ereignisse wiederholt in derselben Reihenfolge auftreten.
Signalspuren
Ereignisfolge
Vereinfachtes Beispiel. Die verfügbaren Ereignisse und die zeitliche Auflösung hängen von den angebundenen Datenquellen ab.
Aus Steuerungsdaten wird Untersuchungskontext
PlantWatch verbindet Stillstandsdauer, Maschinenzustände, Warnungen und Prozesswerte zu einer nachvollziehbaren Ereignisfolge – auf Basis der Daten, die Ihre Steuerungen bereits erfassen.
PlantWatch dokumentiert, wann ein Stillstand begann, wie lange er dauerte und wann die Produktion wieder anlief.
Maschinenzustände, Verriegelungen, Alarme, Zähler und relevante Prozesswerte werden im zeitlichen Zusammenhang dargestellt.
Änderungen vor und während des Stillstands lassen sich als chronologische Abfolge prüfen.
Ähnliche Ereignisse können über Schichten und Produktionszeiträume hinweg verglichen werden.
Vom Signal zur technischen Untersuchung
PlantWatch liest relevante Produktionssignale über vorhandene industrielle Schnittstellen ein.
Zustände, Warnungen und Prozesswerte werden mit Zeitstempel in einer durchgängigen Historie abgelegt.
Signaländerungen und Maschinenzustände werden rund um den Stillstand in einer gemeinsamen Ansicht dargestellt.
Teams können einzelne Stopps untersuchen und wiederkehrende Sequenzen über verschiedene Zeiträume vergleichen.
Vorher und mit PlantWatch
Getrennte Quellen
Gemeinsame Historie
Fragen aus dem Produktionsbetrieb
Welche Fragen tatsächlich beantwortet werden können, hängt von den verfügbaren Steuerungsdaten, Zeitstempeln und angebundenen Produktionsbereichen ab.
Auf vorhandenen Steuerungsdaten aufgebaut
PlantWatch wird als zusätzliche Monitoring- und Analyseschicht neben vorhandenen SPS-, HMI- und SCADA-Systemen betrieben. Die Maschinensteuerung bleibt für den Produktionsablauf zuständig.
Technische Grundlagen zur möglichen Anbindung finden Sie unter OPC UA in der Produktion.
Welche Verbindung technisch sinnvoll ist, wird anhand der installierten Steuerungen, verfügbaren Schnittstellen und Netzwerkstruktur geprüft.
Technische Eignung
Die SPS oder ein bestehendes System stellt Maschinenzustände, Alarme, Zähler oder Prozesswerte bereit.
Für die ausgewählten Steuerungen oder Schnittstellen kann ein kontrollierter Netzwerkzugriff bereitgestellt werden.
Es ist klar, welcher Produktionsbereich und welche Art von Stillstand zunächst betrachtet werden sollen.
FAQ
Technische Rahmenbedingungen und Grenzen der Auswertung.
PlantWatch stellt relevante Signaländerungen, Maschinenzustände und Prozesswerte im zeitlichen Zusammenhang dar. Diese Daten unterstützen die technische Untersuchung. Ob daraus eine eindeutige Ursache abgeleitet werden kann, hängt vom jeweiligen Prozess und den verfügbaren Signalen ab.
Stillstandszeitpunkte und verfügbare Zustandsänderungen können aus angebundenen Steuerungsdaten erfasst werden. Manuelle Ergänzungen können weiterhin sinnvoll sein, wenn organisatorische oder nicht technisch erfasste Ursachen dokumentiert werden sollen.
PlantWatch wird üblicherweise als Monitoring-Schicht angebunden. Es liest relevante Produktionssignale, ohne den Maschinenablauf oder die Steuerungslogik zu verändern.
Nicht zwingend. Je nach vorhandener Umgebung kann PlantWatch unter anderem über OPC UA, Siemens S7, Modbus TCP, Datenbanken oder bestehende APIs angebunden werden.
Ja. Eine erste Implementierung kann auf eine Maschine, Linie oder einen klar abgegrenzten Produktionsbereich begrenzt werden.
PlantWatch wird on-premise betrieben. Die erfassten Produktionsdaten bleiben innerhalb der bereitgestellten Infrastruktur und müssen nicht an eine externe Cloud-Plattform übertragen werden.
Stillstandsanalyse mit vorhandenen Daten
Wir prüfen die vorhandenen Steuerungen, Schnittstellen und Produktionsfragen. Anschließend erhalten Sie eine klare Einschätzung, ob und wie PlantWatch angebunden werden kann.